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Corporate Blog: Wie geht das?

Was haben ein Firmenblog und ein Hund gemeinsam?

Wissen Sie, was ein Corporate Blog mit einem Hund zu tun hat? Auf den ersten Blick wohl nichts. Aber was tun Sie, wenn Sie sich einen Hund, einen Welpen anschaffen wollen? Sie ...
  • ... informieren sich vorab über die Bedürfnisse und die Pflege Ihres neuen Haustiers.
  • ... besorgen ein Körbchen, Spielzeug und Futter, damit es dem Hund gut geht.
  • ... besprechen mit der Familie, wer welche Pflichten übernimmt. Wer geht wann Gassi, wer füttert und wäscht den Hund wann?
Und wenn der Hund bei Ihnen wohnt, dann ...
  • ... kümmern Sie sich regelmäßig um ihn, beobachten, wie er wächst und gedeiht.
  • ... achten Sie darauf, ob er gesund ist oder Krankheitssymptome zeigt.
  • ... fragen Sie bei Problemen bei Fachleuten nach.
  • ... wissen Sie, dass es nicht jeden Tag gleich gut läuft, dass der Hund und Sie sich aufeinander einspielen müssen und sich der Tagesablauf über die nächsten Wochen und Monate anpassen muss.
  • ... genießen Sie es, wenn Spaziergänger Sie auf den Prachtkerl an Ihrer Leine und auf sein glänzendes Fell ansprechen.
Genau so ist das mit einem Corporate Blog. Informiert haben Sie sich in meinen letzten Blogbeiträgen, die Sie unter den weiterführenden Artikeln finden, und vielleicht in einschlägiger Fachliteratur.

Gut vorbereitet zum Firmenblog

Eine Frage habe ich an Sie: Was meinen Sie, nimmt Social Media wöchentlich an Zeit in Anspruch? Also ein bis zwei Blogbeiträge in der Woche, dazu tägliche Posts auf Facebook und Google+ und mehrmals tägliche Tweets auf Twitter? (Das ist die Frequenz für ein großes Unternehmen; mittelständische Unternehmen oder lokale Geschäfte und Dienstleister brauchen eventuell nur drei bis vier Blogbeiträge im Quartal sowie weniger Twitter-Beiträge.)Eine Stunde, zwei vielleicht?Es sind im Schnitt zehn Stunden. Pro Woche. Zehn Stunden, die Sie aufwenden müssen für:
  • Verfolgen von Posts und Kommentaren zu Ihren Beiträgen.
  • Dialog mit Ihren Kunden und Interessenten. Managen von Kritik und Fragen. 
  • Recherchieren von Themen und Erstellen der Beiträge.
  • Promoten der Artikel und Verlinken.
  • Aufbau der Community, Gewinnen von Fans und Followern. Generieren von Backlinks.
Das sieht auf einmal so richtig nach Arbeit aus, was?Arbeit, die sich lohnt. Im Blog können Sie in die Tiefe gehen, erreichen ein anderes Publikum. Und die Beiträge für Facebook&Co können sich auf die Blogbeiträge beziehen, diese aufnehmen und weiterverbreiten. (Natürlich nicht nur, hier sollten auch eigene Themen behandelt werden, sonst wird es langweilig.)

Wer ist für ein Firmenblog verantwortlich?

Am besten ist es, wenn Sie Mitarbeiter mit der Pflege von Social Media und Blog beauftragen, denn diese kennen sich mit dem Unternehmen, den Produkten oder Dienstleistungen bestens aus. Die Anzahl der Mitarbeiter hängt von der Größe Ihres Unternehmens ab. Auch die Häufigkeit der Blogbeiträge ist davon abhängig; für kleine Unternehmen oder selbstständige Dienstleister genügen ein bis zwei Blogbeiträge im Quartal.Wichtig ist, dass Sie Ihren Mitarbeitern das Thema Blog nicht 'nebenbei aufdrücken'. Denken Sie daran: Zehn Wochenstunden müssen dafür freigestellt werden. Und von Anfang an müssen Sie gemeinsam ...
  • ... die Frequenz festlegen. Wie viele Artikel pro Woche, wie viele Posts, etc.
  • ... entscheiden, ob das Blog auf Ihrer Firmenhomepage einen Platz findet oder Sie einen der Bloganbieter wählen.
  • ... einen Redaktionsplan erstellen. Planen Sie langfristig, nehmen Sie sich die nächsten sechs Monate vor. Umreißen Sie grob die Themen, entwickeln Sie Ideen für Mini-Serien.
  • ... finden Sie jemanden, der ab und an einen neutralen Blick von außen auf das Blog wirft und Kritik aussprechen kann.
  • ... machen Sie feste Termine zur regelmäßigen Evaluation und eventuellen Kurskorrektur.
  • ... legen Sie Deadlines fest, bis wann die Beiträge stehen müssen - und denken Sie an Zeit für eine Korrektur.
  • ... kalkulieren Sie 'Notfälle' ein: Der Mitarbeiter fällt längere Zeit aus, wegen Krankheit oder Dienstreise. Wer schreibt die Artikel? 
Haben Sie den groben Rahmen festgelegt und den Mitarbeitern sind die genauen Aufgaben klar, kann es losgehen. Wichtig ist, nicht zu schnell zu viel zu erwarten. Sechs Monate sind das Minimum, bevor Sie Rückschlüsse ziehen können, bevor sich etwas am Verhalten der Kunden Ihren Produkten gegenüber ändert. Auch der Stil des Blogs entwickelt sich - dazu dienen die regelmäßige Kontrolle der Kommentare und die Kritik von außen. Auch ein Blick auf verwandte Blogs kann nicht schaden - vielleicht ist hier ja Linkbuilding möglich? 

Was gehört in ein Firmenblog?

So, Stift gespitzt, es kann losgehen. Einfach den Produktkatalog aufgeschlagen und jede Woche ein Produkt ausführlich vorgestellt, am besten mit technischen Details und genauen Abmessungen ...Achtung: Wer sein Blog als Werbeplattform missbraucht, verliert die Leser schneller, als man 'langweilig' sagen kann. Leser sind nicht dumm, Leser sind anspruchsvoll und wollen unterhalten werden. Natürlich können Sie auch Informationen über Ihre Produkte verbreiten, über technische Neuerungen, Markteinführungen und Ähnliches. Aber was interessiert Ihre Kunden und Leser Ihres Blogs noch?Kurz gesagt: Die Köpfe hinter dem Unternehmen. Geschichten. Menschliches.
  • Mini-Serien kommen gut an. Der Leser will wissen, wie es weitergeht. Zum Beispiel 'Ein Tag im Leben von ...' dem Geschäftsführer, der Vorstandsassistentin, einem Vertriebler auf Deutschlandreise. Vielleicht kann ein Praktikant oder Auszubildender etwas von seinem Tag erzählen? Geben Sie einen Einblick in die Hintergründe Ihres Unternehmens.
  • Ebenso können sich nach und nach die Abteilungen vorstellen. Was macht eigentlich das Controlling? Wie funktioniert der Wareneingang? Und wer packt die Pakete, die in alle Welt versendet werden?
  • Berichten Sie über die Markteinführung neuer Produkte. Machen Sie neugierig aber hüten sich vor plumper Werbung.
  • Wenn es Probleme mit Produkten gibt: Stellen Sie diese neutral dar, zeigen Sie auf, was zur Behebung getan wird. Damit beugen Sie wirkungsvoll einem Shitstorm vor.
  • Berichte über Messen, Jubiläen, Familientage oder Benefizveranstaltungen sind ebenfalls beliebt. Kopieren Sie hier aber nicht einfach die Pressemeldung in das Blog. Suchen Sie auch hier nach einem persönlicheren Ansatz.
  • Sammeln Sie gängige Kundenfragen und schreiben Sie einen Artikel mit Fragen und Antworten. Oder machen Sie wieder eine Mini-Serie daraus.
Sie sehen: Wenn Ihr Blick über den reinen Produkt-Tellerrand hinausgeht, fallen Ihnen sicherlich eine Menge Themen ein. Und zwischendurch streuen Sie immer mal Artikel zu bestimmten Produkten oder Leistungen ein - die Sie ebenfalls immer unter dem Aspekt beleuchten, was den Kunden hier ganz besonders interessieren könnte.

Kleine Checkliste für ein gutes Firmenblog

Zu guter Letzt noch ein paar Dinge, die Ihren Social-Media-Auftritt erfolgreich abrunden - wenn Sie jede Aussage bejahen können:
  • Ihr Blog ist aktuell, es gibt regelmäßig neue Beiträge.
  • Die Qualität ist hoch, Sprache, Bilder, Themen und Videos ergeben ein rundes Bild.
  • Ihr Blog hat einen eigenen Charakter. Die Leser wissen, wer die Artikel schreibt. Die Ansprache ist persönlich und authentisch.
  • Sie bewerben das Blog auf Ihrer Homepage, im Newsletter und als Link in den Firmenmails.
  • Die Organisation ist durchdacht und wasserdicht. Team und Redakteur arbeiten Hand in Hand, es gibt 'Notfallpläne'.
  • Der Umgang mit Kritik der Leser ist geregelt: Sie gehen auf Kritik ein, bieten Lösungen an, bedanken sich für Vorschläge, treten in Dialog mit den Lesern. Und das ohne zeitliche Verzögerung.
  • Sie verstehen, dass man ein Blog nicht 'nebenbei' betreiben kann. Sie sprechen den zuständigen Mitarbeitern regelmäßiges Lob aus, stellen besonders gelungene Beiträge heraus, interessieren sich für Ihr Social-Media-Team und erkundigen sich, ob die festgelegte Stundenzahl pro Woche angemessen ist.
Nun sind Sie und Ihr Team echte Profis und können Ihr Firmenblog mit Ihren Aktivitäten in Social Media kombinieren. Und Ihr Corporate Blog hat richtige Erfolgschancen.
WortParade Dorothee Bluhm
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