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Der Mittelstand und die Webseiten - alles okay?

Erschreckende Ergebnisse liefert die aktuelle "Seybold Studie 2016" nach der Untersuchung von 13.000 mittelständischen Unternehmen. Gegenstand der Studie: Verwendete Systeme, Status der Optimierung sowie der mobilen Versionen. Und es zeigen sich eindeutige Probleme. Gerade hinsichtlich des aktuellen Google-Updates, durch welches mobile/responsive Webseiten deutlich in den Vordergrund gerückt werden, besteht hier für den Mittelstand erheblicher Nachholbedarf.

Was sind die häufigsten Webseiten-Probleme im Mittelstand?

Kurz gesagt: Die verwendeten CMS, mangelnde Pflege, Sicherheitslücken und Responsivität. In vielen Fällen der untersuchten Unternehmen kommen mehrere oder sogar alle Probleme zusammen. Kein Wunder - schließlich bedingt oft ein Versäumnis das andere.Sehen wir uns die Probleme im einzelnen an.

Probleme mit Content-Management-Systemen

Die Investition in eine Webseite ist gerade für kleine und mittelständische Unternehmen eine große finanzielle Belastung. Da ist es verständlich, wenn auf die scheinbar preisgünstigen (oder sogar kostenlosen) Dienste von Freunden oder Verwandten zurückgegriffen wird. Die Tochter des Nachbarn studiert ja Informatik, der Kollege vom Sportverein hat die Seite der Wanderabteilung selbst gemacht, und alle versichern, dass das total einfach geht. Somit sind die am häufigsten verwendeten CMS auch WordPress, TYPO3 und Joomla! - Systeme, die den Anwender im Handumdrehen eine schicke Webseite zusammenbasteln lassen. So weit, so gut, doch eines wird selten beachtet: Wer kümmert sich um die Wartung und die Administration? Inhaltliche Änderung sind die eine Seite, die nach kurzer Einweisung einfach durchzuführen sind, doch muss jemand regelmäßig ein Auge auf Updates und Hackerangriffe haben. Werden regelmäßige Updates versäumt, funktionieren irgendwann die Erweiterungen mit der bestehenden, veralteten Version nicht mehr. Ralf Seybold, Initiator der Studie, sagt hierzu: "Das ist zum Beispiel der Fall, wenn alte Joomla!-1.5-Installationen auf eine aktuelle Version gebracht werden sollen, aber genauso beim Update von TYPO3 4.5 LTS auf 6.2 LTS. Beide Versionen sind noch immer zu einem hohen Maß installiert und halten sich so stabil wie sehr alte installierte Internet-Explorer-Versionen." (Website Boosting #39, S. 59). Upgrades auf neue Versionen sind also definitiv nötig, wenn die Webseite dauerhaft funktionieren soll.Ein Upgrade funktioniert nicht auf Knopfdruck und erfordert Genauigkeit und Planung. Erstes Gebot: Niemals ein Update auf der Originalseite durchführen, sondern eine Kopie der gesamten Website anfertigen. Nach dem erfolgreichen Upgrade müssen viele Dinge überprüft werden, wie zum Beispiel: Welche Erweiterungen wurden verwendet, welche eventuell selbst programmiert? Wann wurden die Erweiterungen zuletzt aktualisiert? Wie sieht es mit dem Speicherplatz aus?
Wenn nun der ursprüngliche 'Programmierer' nicht mehr verfügbar ist, stehen viele Unternehmer hilflos da. Und die eingangs erwähnten Probleme der mangelnden Pflege und Sicherheitslücken ergeben sich in Folge ganz automatisch.
WortParade-Empfehlung: Sorgen Sie von Anfang an dafür, dass der Anbieter Ihrer Webseite ebenfalls einen Wartungsvertrag anbietet. Regelmäßige Updates und Sicherheitschecks sind unabdingbar für die Funktionalität und Sicherheit Ihrer Webseite und somit auch die Ihrer Kunden.

Problem Responsivität

Eine Zahl, die mich fast geschockt hat: Obwohl Google seit April die Mobilität der Webseiten als sehr wichtiges Kriterium für ein positives Ranking wertet, haben 72 % der untersuchten Unternehmen eine gar nicht oder nur eingeschränkt mobil nutzbare Webseite. Das konnte ich kaum glauben, denn mittlerweile sollte jeder Unternehmer wissen, dass die User überwiegend auf mobilen Endgeräten nach Informationen suchen. Gerade hat Google die Wichtigkeit responsiver Webseiten noch einmal heraufgesetzt und den Mobile-Index als Hauptindex über den Desktop-Index gesetzt. Das heißt, dass Google nun sozusagen schaut, ob es zu der mobilen Seite auch noch eine Desktop-Version gibt und nicht mehr umgekehrt. Ein weiteres deutliches Zeichen dafür, dass mobile und responsive Seiten für die Auffindbarkeit und somit den Erfolg Ihres Unternehmens unabdingbar sind. Daher sollte Ihre Unternehmenswebseite unbedingt für die Nutzung mit einem Smartphone geeignet sein.WortParade-Empfehlung: Testen Sie schnell und einfach hier, ob Ihre Unternehmenswebseite mobile-tauglich ist und reagieren Sie bei einem negativen Ergebnis umgehend.Fazit: Immer noch vernachlässigen viele mittelständische Unternehmen ihre Unternehmenswebseiten sträflich. Besonders in den Bereichen Wartung, Upgrades und Sicherheit bestehen große Lücken. Erschreckend ist, wie viele Unternehmen nach wie vor keine mobil-taugliche Internetseite haben. Google hat erst vor wenigen Tagen die Wichtigkeit des Mobile-Index heraufgesetzt und somit deutlich gemacht, dass smartphonetaugliche Seiten im Ranking besser dastehen. Wenn Sie also eine Unternehmenswebseite wollen, die auf Dauer erfolgreich, aktuell, sicher und natürlich responsiv ist, nehmen Sie von Anfang an einen Profi mit an Bord. Und natürlich gilt das auch für das Konzept und die Texte Ihrer Webseite. Wer an diesen Punkten spart, spart an der falschen Stelle. Gerne berate ich Sie unverbindlich in einem persönlichen Gespräch.
WortParade Dorothee Bluhm
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