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Generation Z: Wie werben Sie gezielt?

https://wortparade.de/sites/default/files/pictures/die-zielgruppe-der-heute-unter-20-jaehrigen-braucht-spezielle-ansprache-in-der-werbung_0.jpg(c) www.oldskoolman.de Unternehmen und Werbetreibende haben viel investiert, um die sogenannte Generation Y - die heute 20-30-jährigen - zu erreichen. Glück statt Karriere, gemeinsame Erlebnisse statt Einzelkämpfertum, darauf zielen viele Werbekampagnen ab und haben damit auch Erfolg.Doch im Hintergrund wächst bereits die nächste Generation heran, bisher Generation Z genannt: Die Geburtsjahrgänge 1995 oder jünger sind in einer völlig anderen Welt aufgewachsen und haben daher ganz andere Bedürfnisse, Ansprüche und Voraussetzungen.Das Smartphone als Erweiterung des Körpers, ein-Klick-Käufe, Kommunikation permanent aber in Häppchen und mit Abkürzungen - die Generation der unter 20-jährigen muss noch einmal ganz anders umworben werden. Und darauf müssen sich Anbieter und Unternehmen bereits jetzt einstellen. Aber wie?Im April 2014 veröffentlichte BITKOM die Studie "Kinder und Jugend 3.0", aus der ganz klar deutlich wird, dass der Großteil der 12-jährigen ein eigenes Smartphone besitzt. Entscheidend ist, dass unter den 16-18-jährigen knapp 90 % mit dem Smartphone ins Web gehen, während es bei den über 19-jährigen nur 47 % sind. (Hier geht es zur Studie.) Darum ist es sehr wichtig, dass Ihre Website kurze Ladezeiten hat und auf mobile User ausgerichtet ist. Seit Frühling 2015 stehen daher auch Webseiten, die für mobile Ansichten programmiert sind (im sogenannten Responsive Design) in den Suchergebnissen deutlich weiter vorne, während nicht-responsive Webseiten abgestraft werden.Für die Generation Y gehören Google, Facebook, Twitter, WhatsApp und Instagram zum täglichen Leben, es wird immer und überall kommuniziert, und ganz besonders wichtig ist es, seine Erlebnisse sofort in Sozialen Medien zu teilen. Nachrichten werden mit Symbolen und Fotos versehen und rasend schnell ausgetauscht. Was einem gefällt, landet mit Foto auf Pinterest oder SnapChat und wird mit Freunden, Bekannten und fremden Followern geteilt. So erreichen auch schon junge Menschen und Kinder eine große Anzahl an Interessierten, die ihrerseits wiederum das schöne Foto oder den witzigen Spruch teilen. So geht ein Status oder ein Bild viral - das heißt, dass sich das Geteilte sozusagen verselbstständigt und tausende von Menschen erreichen kann. Ein Phänomen, das Werbetreibende für sich nutzen sollten.

Die Stärken der Generation Z: 

  • Die Bedienung der Endgeräte sowie das Navigieren im Internet sind intuitiv. 
  • Informationen können sehr schnell aufgenommen und verarbeitet werden.
  • Die Generation Z kann besser mit mentalen Herausforderungen umgehen.
  • Informationen werden blitzschnell auf Relevanz geprüft und entsprechend aussortiert.

Die Schwächen der Generation Z:

  • Die Aufmerksamkeitsspanne wird immer geringer.
  • Informationen, die in Sekundenschnelle abrufbar sind, müssen nicht mehr im Gedächtnis bleiben.
  • Bedürfnisse und Wünsche sollen sofort erfüllt werden.
  • Der Generation Z fällt es schwer zu fokussieren.
  • Was nicht sofort die volle Aufmerksamkeit weckt, wird verworfen.

Was bedeutet das für Werbungstreibende?

Häppchen, Bilder, Möglichkeiten zum Teilen, mehrere Kanäle: So muss Werbung aussehen, die sich an die Generation Z wendet. Dinge, die gut gefallen, werden kommentiert und geteilt - darauf muss Werbung ausgerichtet sein. Geschichten sollten auf verschiedenen Kanälen bzw. Bildschirmen erzählt werden, kleine Häppchen in Echtzeit ergänzen die Kampagnen.Ganz wichtig: die Möglichkeit der Interaktion und Beteiligung an den Inhalten. Ob durch Challenges, Fotos/Selfies oder Teilen; die Generation Z möchte Einfluss auf das Geschehen haben.Durch die immer ausgeklügelteren Möglichkeiten der Datenauswertungen öffnen sich in der Werbung viele neue Türen. Je mehr User freiwillig ihre Daten bereitstellen, desto präziser kann die Werbung abgestimmt werden. Targeting des Standorts, Verfolgen der User-Interessen, Vernetzung im Freundeskreis oder Surfverhalten lassen ein genaues Bild der Zielgruppe entstehen. Und so können kurze Mitteilungen in Echtzeit die Generation Z genau dort erreichen, wo sie sich gerade befindet.So kann zum Beispiel eine Werbung eines Restaurants in der Nähe per WhatsApp oder Push-Nachricht im Display des Smartphones erscheinen, oder ein Ladengeschäft gleich um die Ecke wirbt. "Hey, schon gehört: Bei uns gibt es jetzt 20 % auf alle Hosen. Komm schnell vorbei, wir sind in der Königsstraße 17 gleich neben McPommes. Wir sehen uns!" Solche Meldungen kommen auch dem Wunsch nach sofortiger Bedürfnisbefriedigung entgegen und sind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich.Fazit: Innerhalb der nächsten Jahre werden sicherlich noch ganz neue Möglichkeiten des Datentracking und der Kommunikation entstehen, so dass die Werbung sich in Richtungen entwickeln wird, die jetzt vielleicht noch gar nicht vorstellbar sind. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es auf jeden Fall wichtig, auf vielen Kanälen gleichzeitig zu werben, die Ansprache kurz und dafür häufig zu halten, Möglichkeiten der Interaktion zu geben und dabei das Verhalten der Kinder und Jugendlichen genau zu beobachten, um wechselnde Wünsche zu erkennen und zu befriedigen.
WortParade Dorothee Bluhm
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