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Online-Shops: Neue EU-Verbraucherrechtrichtlinie tritt in Kraft

Die neue EU-Verbraucherrechtrichtlinie dient dazu, bestimmte Verfahren in allen EU-Staaten zu vereinheitlichen. Die fünf wichtigsten Änderungen im Überblick betreffen das Widerrufsrecht für den Kunden:
  1. Widerrufsbelehrung
    Für die gesamte EU gibt es nun eine einheitliche Widerrufsbelehrung als Muster. Ebenfalls vereinheitlicht wird die Widerrufsfrist, die nun 14 Tage nach Erhalt der Ware beträgt. In Deutschland galt diese Frist bisher bereits - vorausgesetzt, die Belehrung erfolgte beim Vertragsabschluss.
  2. Widerrufserklärung
    Ab dem 13. Juni genügt es nicht mehr, Ware einfach zurückzusenden, sondern der Käufer muss ausdrücklich den Widerruf erklären. Hierzu gibt es eine einheitliche Widerrufs-erklärung.
  3. Erlöschen des Widerrufsrechts
    Bisher gab es keine Frist, nach der das Widerrufsrecht erlosch, wenn der Verbraucher falsch belehrt wurde. Mit der neuen Regelung erlischt das Widerrufsrecht auch bei einer falschen Belehrung des Käufers spätestens ein Jahr, nachdem die 14-Tage-Frist abgelaufen ist.
  4. Ausschluss des Widerrufsrechts
    In der neuen Richtlinie gibt es neue Gründe, aus denen Sie als Inhaber eines Online-Shops dem Verbraucher das Widerrufsrecht verweigern können. Das betrifft zum Beispiel Waren, die aus hygienischen Gründen (geöffnete Hygieneprodukte) oder zum Schutz der Gesundheit (Alkoholika) nicht zurückgegeben werden können.
  5. Verbraucher zahlt die Rücksendekosten
    Bisher galt die Regelung, dass der Verbraucher die Rücksendekosten nur bei einem Warenwert von bis zu 40,- Euro tragen muss - diese Regelung wird aufgehoben. Nach entsprechender Belehrung können Sie als Online-Shop-Besitzer die vollen Rücksendekosten Ihren Kunden auferlegen.
Inhaber von Online-Shops müssen dafür sorgen, dass diese Neuerungen ab dem morgigen Freitag im Shop deutlich erkennbar sind.Kaufverträge, die vor dem 13.06.2014 geschlossen wurden, werden von dem neuen Gesetz nicht betroffen.
WortParade Dorothee Bluhm
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