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Wie bleiben Leser auf Ihrem Blog?

Was Sie alles planerisch und inhaltlich beachten sollten, wenn Sie ein Firmenblog etablieren möchten, können Sie in dem weiterführenden Artikel Corporate Blog: Wie geht das? noch einmal nachlesen.Ihr Text kann noch so fantastisch und durchdacht sein - wenn jemand, der auf Ihrem Blog landet, gar nicht erst anfängt zu lesen, nützt Ihnen der schönste Text nichts. Schließlich entscheidet sich in den ersten Sekunden, ob ein Leser bei Ihnen bleibt oder weiterklickt. Zum Beispiel, weil er gelangweilt oder genervt ist. Worauf also müssen Sie beim 'Drumherum' achten?Auf die Frage "Wie soll ein erfolgreicher Blog sein?" gibt es drei Antworten:
  • Elegant
  • Leicht zu navigieren und natürlich
  • Interessant
Eleganz schaffen Sie durch ein entsprechendes klares Design. Machen Sie keine grafischen Experimente, verzichten Sie auf gemusterte Hintergründe oder lustig gemeinte Farbkombinationen. Dunkle Schrift auf hellem Hintergrund ist immer noch das, was die Leser kennen und wollen. Auch der Seitenaufbau sollte übersichtlich und geradlinig sein und dem Auge des Lesers Erholung bieten.Leichtigkeit in der Navigation schaffen Sie in erster Linie, indem Sie schnellen Zugang verschaffen. Das heißt: Die Ladezeiten müssen so kurz wie möglich sein. Dazu später mehr.Interessante Inhalte verstehen sich von selbst, es sei denn, Sie machen ein Spaßblog zur reinen Unterhaltung. Geben Sie Ihren Lesern die perfekte Mischung aus neuen Informationen und ansprechenden Formulierungen an die Hand.

Tipps, wie Ihr Blog gelesen wird

1. Verschlanken Sie Ihr Blog

40 % der Leser verlassen eine Seite, wenn diese nicht nach 3 Sekunden voll geladen ist. Das gilt besonders für mobile Nutzer. So sieht die Diät für Ihr Blog aus:
  • Verkleinern Sie die Bilder. Bilder verlängern die Ladezeit extrem, wenn Sie nicht für den Gebrauch im Internet verkleinert wurden. Bei der Übertragung der Fotos von der Digitalkamera auf Ihren Computer können Sie oft bereits schon beim Speichern wählen, in welcher Qualität Sie das Bild speichern wollen. Dort steht dann z. B. "Für Web geeignet" - wählen Sie diese Größe aus, sind Sie auf der sicheren Seite. Auch bieten verschiedene Bildbearbeitungsprogramme eine Möglichkeit an, Fotos bei gleichbleibender Qualität zu verkleinern. 
  • Räumen Sie auf. Entfernen Sie alle Seitenelemente, die nicht benötigt werden, wie beispielsweise 'Social Sharing Buttons', also die Icons für Twitter, Facebook und Co, mit denen Ihre Leser per Klick die Inhalte auf ihren Seiten teilen können. Diese Icons sind nicht auf jeder Seite sinnvoll - wer teilt schon Ihre Kontaktseite? Überlegen Sie sich ganz genau, auf welchen Seiten Sie diese Funktion brauchen.
  • Ebenso werfen Sie alle plugins, die nicht signifikant zur Webseite beitragen, über Bord. Haben Sie Ihre Seite vom Profi programmieren lassen, sollte das ohnehin schon der Ist-Zustand sein - fragen Sie aber ruhig noch einmal nach.
Kleinere Datenmengen vereinfachen die Navigation auf Ihrer Website und beschleunigen die Ladezeit ungemein. Gerade die mobilen User werden es Ihnen danken.

2. Aktualisieren Sie Ihre Posts

Schreiben Sie Ihre Beiträge auf eine Weise, die faktisch richtig ist und auch zukünftig relevant bleibt. Nichts ist schlimmer, als wenn ein Leser auf einen Link zu Ihrem Blog stößt und dort auf einen veralteten Artikel von vor fünf Jahren trifft.Schauen Sie regelmäßig Ihre älteren Artikel durch und nehmen Sie wenn nötig Korrekturen vor oder ergänzen Sie um aktuelle Entwicklungen oder neue Erkenntnisse. So stellen Sie sicher, dass Ihre Artikel kontinuierlich für Aha-Erlebnisse bei Ihren Lesern sorgen.

3. Vereinfachen Sie die Navigation

Stellen Sie sich vor, ein Leser sucht einen Artikel zu einem bestimmten Datum - findet er diesen ohne langes Herumsuchen? Ist Ihre Seite selbsterklärend, ist die Navigation intuitiv? Folgende Punkte sollte Ihr Blog enthalten:
  • Menü
  • Suchleiste
  • Archiv
  • Startseite/About
  • Kontakt
Weiterhin sollte Ihr Blog-Logo auf einen Klick zur Hauptseite führen. So helfen Sie den Besuchern, die über einen Link zu Ihrem Blog gekommen sind. Ein genereller Tipp: Stellen Sie sich vor, Sie wären ein neuer Besucher - finden Sie sich gut zurecht? Was fehlt Ihnen? Was könnte besser oder einfacher funktionieren? Setzen Sie diese Erfahrungen direkt um.

4. Stellen Sie populäre Seiten nach vorn

Ermitteln Sie, welche Ihrer Posts die meisten Reaktionen in Form von Kommentaren, Klicks oder Verlinkungen haben, und ziehen Sie daraus mehr Nutzen:
  • Verwenden Sie diese Artikel als Zugpferde für Ihr Blog und teilen Sie sie auf Facebook, Twitter und anderen sozialen Medien. 
  • Suchen Sie Blogs, die verwandte Themen behandeln und in denen Sie Ihre Artikel in der Kommentarspalte verlinken können.
  • Überlegen Sie, ob Sie ihre 'Hit-Artikel' dauerhaft unten auf Ihrer Seite verankern und verlinken können, so dass auch die Leser, die wegen eines anderen Artikels gekommen sind, diese Perlen lesen können, ohne lange zu suchen.

5. Inhalt zählt. Die Verpackung auch.

Das 'Drumherum' muss den Inhalt toll aussehen lassen. Darum ordnet ein Koch das Essen auf Ihrem Teller appetitlich an - würde er es lieblos auf den Teller klatschen, hätten Sie auch bei einem fünf-Sterne-Menü schon keine Lust mehr, überhaupt zu probieren. Also beachten Sie Folgendes:
  • Nutzen Sie deutliche Überschriften und Unter-Überschriften, um Ihren Text zu unterteilen. 
  • Verwenden Sie Fotos oder Screenshots.
  • Lassen Sie die Artikel nicht zu lang werden (ja, daran arbeite ich auch noch ...)
  • Organisieren Sie Ihre Texte: Das Wichtigste nach oben, Bilder zum Veranschaulichen, Screenshots anstelle langer Erklärungen, Diagramme und Aufzählungen zum Auflockern.
Auch das Design trägt erheblich zum Gesamteindruck und zur Lesefreude bei. Hüten Sie sich vor gemusterten Hintergründen oder verspielten Schnörkeleien - es sei denn, sie haben ein Handarbeitsblog. Wählen Sie eine klare Schrift und entscheiden Sie sich für dunkle Schrift auf hellem Hintergrund - denken Sie auch hier an die mobilen User, die nicht immer in optimalen Lichtverhältnissen unterwegs sind. Lassen Sie vor und nach wichtigen Teilen einen Absatz, das schafft einen 'hellen Rahmen' und betont das Geschriebene.Tipp: Sehen Sie sich einfach mal die Blogs, die Sie besonders ansprechend finden, gezielt auf das Design hin an und überlegen Sie, ob Sie bestimmte Dinge davon umsetzen können.

6. Überdenken Sie die Werbung

Sie wissen, dass die meisten Menschen beim Fernsehen während der Werbepausen umschalten oder auf Toilette gehen. Das zeigt deutlich, wie Werbung gesehen wird: Als störend und überflüssig. Ganz selten einmal stößt man auf eine wirklich gut gemachte Werbung. Banner, blinkende Gewinnspielaufforderungen oder noch schlimmer komplette Seiten, die sich statt der eigentlich ausgewählten öffnen, verärgern Ihre Leser ganz gewaltig. Und können dazu führen, dass nicht nur die Werbung, sondern gleich Ihr gesamtes Blog weggeklickt wird. Überlegen Sie sich daher gut, ob es sinnvoll ist, auf Ihrer Seite Werbung zu schalten. Wenn Sie sich dafür entscheiden, achten Sie darauf, dass das Verhältnis von Werbung zu Inhalt passt. Soll heißen: 3 blinkende Anzeigen, ein Video und ein Banner sind zu viel für eine Blogseite mit 350 Wörtern.Positiv gesehen wird Werbung, die zum Bloginhalt oder zumindest zum Interessensgebiet passt. Wer auf einem Motorradblog ist, wird sich in den meisten Fällen eher nicht für den neuen Baby-Katalog interessieren (Ausnahmen bestätigen die Regel).Achten Sie darauf, dass die Werbung schnell wegzuklicken ist. Muss der Leser erst lange suchen, um die Werbung zu entfernen, oder führt ihn das vermeintliche Kreuz zum Schließen dann doch auf die Werbung, kommt das nicht sonderlich gut an.Und zuletzt noch eine Variante, die Sie vielleicht finanziell freut, aber trotzdem nicht in Ihrem Sinne sein kann: die Werbung ist so gut, dass die Leser vom eigentlichen Vorhaben, Ihren Blogbeitrag zu lesen, komplett abgelenkt werden. Auch dann sollten Sie die Platzierung oder die Art der Werbung noch einmal überdenken.
Wenn Sie Ihr Blog auf diese sechs Tipps hin noch einmal überarbeiten oder sie von Anfang an bei der Planung einbeziehen, sollten Sie das bald am Leserzuspruch merken.Und wenn Sie noch weitere Tipps haben oder mir mitteilen möchten, warum gerade Ihr Blog so toll funktioniert, nutzen Sie gerne die Kommentarfunktion. 
WortParade Dorothee Bluhm
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