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Marketing und Handwerk in Adaption und Text

Das neue Jahr beginnt gleich so richtig gut und mit reichlichem Arbeitspensum. Und zwar so, wie ich es liebe: abwechslungsreich und fachübergreifend.So hat Marketo, das amerikanische Unternehmen, für das ich in unregelmäßigen Abständen Adaptionen der Blogbeiträge schreibe, mich sozusagen gleich für das gesamte erste Quartal 'gebucht'. Nicht weniger als 27 Blogbeiträge warten darauf, von mir ins Deutsche nicht nur übersetzt, sondern auch für deutsche Leser entsprechend attraktiv formuliert zu werden. Spannend wird das immer dann, wenn typisch amerikanische Metaphern gewählt werden oder Situationen zum Beispiel aus dem beliebten Football als Vergleich herangezogen werden. Wenn dann im Originalblog mit Analogien wie "tackle", "go long" oder "defense" gespielt wird, zerbreche ich mir gern den Kopf, welche Bilder ich in den deutschsprachigen Lesern erzeugen kann, um ähnliche Emotionen heraufzubeschwören. Das macht natürlich sehr viel Spaß und manchmal trage ich so einen Blog gedanklich mit mir herum, bis plötzlich der zündende Funke da ist - das kann auch schon mal bei einem Spaziergang oder beim Kochen sein. 
Die Blogs drehen sich immer um das Marketing und besonders um Marketing-Automation, die Gestaltung von E-Mail-Kampagnen oder um Tipps, wie man seine Leser oder Kunden dauerhaft an sein Unternehmen bindet. Das sind interessante Themen, die ich teilweise sogar auf meine eigene Arbeit übertragen kann. Insofern schaue ich diesen 27 Blogs (jetzt nur noch 24 ...) bis Ende März sehr freudig entgegen und es ist schön, sich immer mal wieder dieser Arbeit zu widmen, wenn ganz freies und kreatives Arbeiten aus welchen Gründen auch immer mal nicht so möglich ist.
Ebenso 'halb-frei' geht es beim nächsten Auftrag zu, denn da möchte ein Handwerksunternehmen sich neu positionieren und der Inhaber bat mich, doch einmal über die bestehenden Webtexte zu schauen. Da die bisherigen Texte inhaltlich noch passen und auch professionell geschrieben sind, geht es eher darum, diese Texte zu vereinheitlichen, ihnen etwas mehr Leben und Pep zu geben, eine gleichmäßige Struktur hineinzubringen und sie so aufzuhübschen, dass sie zur neuen Webseite passen. Zwei neue Themen kommen noch dazu; selbstverständlich sind das dann komplett neue Texte, die aber auch wieder stilistisch passen müssen.Völlig neue Texte möchte auch ein weiterer Handwerker, der bisher noch keine richtige Webseite hatte. Mittlerweile möchte er aber auch einen richtig guten Internetauftritt und dazu gehören nun mal nicht nur ein tolles Design und eine technisch ausgereifte Webseite, sondern auch die entsprechenden Texte. Ein umfangreiches Briefing hat bereits stattgefunden und nun liegt es an mir, seine Wünsche, Vorstellungen und das, was er nach außen darstellen möchte, zielgruppengerecht zu formulieren. Ich freue mich sehr darauf.Sehr spannend ist ein weiterer Auftrag, da ich mit ihm Neuland betrete: Es geht darum, eine Firmen-Vision zu formulieren. Und das ist gar nicht so einfach, denn in wenigen Sätzen muss hier ganz viel an die Leser transportiert werden. Außerdem ist die Zielgruppe sehr gemischt, denn sie lautet sozusagen: "Jeder, der das liest." 
Mit umfangreicher Recherche zum Thema 'Unternehmensvision', bewährten Techniken wie Mind-Mapping und vielen zerknüllten Seiten habe ich nun einen ersten Entwurf an den Auftraggeber geschickt, über den wir in dieser Woche dann gemeinsam sprechen. Für mich sind ja ohnehin viele meiner Aufträge ein Gemeinschaftsprojekt von mir und dem Auftraggeber. Und wenn es gar um eine Firmenvision geht, trifft das für mich noch mehr zu.

Nun freue ich mich, dass ein neues Jahr begonnen hat und mich gleich so begeisternd empfängt. Was für einen wunderbaren Beruf ich mir doch als Webseitentexter und Werbetexter ausgesucht habe ... das hätte ich mir vor knapp 5 Jahren nicht träumen lassen, als ich gerade mitten in der Abschlussarbeit des Fernstudiums steckte. Also, Ärmel hoch und frisch ans Werk!

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